Solarstrom wird erzeugt, wenn die Sonne scheint — nicht dann, wenn Sie zu Hause sind. E-Autos laden, Wärmepumpen heizen, Boiler wärmen auf: alles ohne Rücksicht darauf, was der eigene PV-Überschuss gerade hergibt. Ein Energiemanagementsystem (EMS) ändert das. Es koordiniert alles automatisch — und der Klima- und Energiefonds fördert die Anschaffung jetzt mit bis zu 4,9 Mio. Euro österreichweit. Einreichung läuft bis April 2027.
Ein Energiemanagementsystem (EMS) steuert E-Auto-Ladung, Wärmepumpe, Batterie und Warmwasserboiler automatisch im Einklang mit dem aktuellen Solarertrag und dem günstigsten Stromtarif. Ergebnis: mehr Eigenverbrauch, mehr Autarkie, niedrigere Stromkosten. Der Klima- und Energiefonds fördert jetzt die Anschaffung und Installation — Einreichzeitraum 23. Juni 2026 bis 15. April 2027. Als EMS empfehlen wir Solar Manager — Marktführer im DACH-Raum, mit der neuen KI-Funktion ARIA.
Die Idee ist einfach: Wenn die Sonne scheint und die Solaranlage mehr produziert als das Haus gerade verbraucht, sollte dieser Überschuss bei Ihnen bleiben — nicht ins Netz eingespeist werden für einen Bruchteil des Einkaufspreises. Das EMS sorgt genau dafür.
Es liest in Echtzeit aus, wie viel Strom die PV-Anlage produziert, wie viel das Gebäude verbraucht und was in der Batterie steckt. Dann steuert es die großen Verbraucher:
Die Ladestation startet automatisch, sobald Solar-Überschuss verfügbar ist. Kein manuelles Eingreifen — das Auto ist morgens voll, wenn die Sonne es aufgeladen hat.
Bei guten Solartagen heizt das EMS das Haus um 1–2 °C wärmer als sonst — so speichern die Wände Wärme für die Nacht, ohne teureren Netzstrom zu verbrauchen.
Der Boiler wird genau so weit aufgeheizt, dass kein zusätzlicher Netzstrom fließt — das EMS regelt die Leistung stufenlos mit dem verfügbaren Solar-Überschuss.
Überschüssiger Solarstrom landet zuerst im Speicher, bevor er ins Netz geht — und wird abends oder nachts dann eingesetzt, wenn kein PV-Strom mehr fließt.
Moderne EMS-Lösungen nutzen Wettervorhersagen und Verbrauchsmuster, um vorausschauend zu steuern. An einem bewölkten Morgen reserviert das System Kapazität für die PV-Spitze am Mittag.
Wer einen dynamischen Tarif hat, profitiert doppelt: Das EMS kauft Strom automatisch in den günstigsten Stunden — und vermeidet Verbrauch, wenn Strom teuer ist.
Der konkrete Effekt hängt von der Gebäudekonstellation ab — wie groß die PV-Anlage ist, wie viele steuerbare Verbraucher vorhanden sind, ob ein Speicher installiert wurde. Aber die Richtung ist eindeutig:
Wer ein EMS installieren will, hat die Wahl. Wir empfehlen Solar Manager — aus drei konkreten Gründen:
Solar Manager ist seit Jahren das meistgenutzte EMS im deutschsprachigen Raum. Warum wir es empfehlen: Die Bedienung ist so einfach, dass man nach der Installation kaum mehr eingreifen muss. Die Herstellerunabhängigkeit ist außergewöhnlich — Solar Manager funktioniert mit praktisch allen PV-Wechselrichtern, Ladestationen, Wärmepumpen und Batteriespeichern. Und seit neuestem gibt es ARIA. easily ist offizieller Solar Manager Partner in Österreich — wir übernehmen Auswahl, Installation und Einrichtung des Systems direkt bei Ihnen.
Klassische EMS reagieren auf den aktuellen Solarüberschuss. ARIA geht weiter: Die KI-Funktion von Solar Manager plant den gesamten Tag im Voraus — basierend auf Wettervorhersagen, dynamischen Strompreisen und Ihrem persönlichen Verbrauchsprofil. Das integrierte KI-Gedächtnis (KI-Speicher) erkennt dabei über Zeit Ihre Nutzungsmuster, lernt Ihre Präferenzen und passt die Optimierung kontinuierlich an. An einem sonnigen Morgen hat ARIA bereits entschieden, wann die Batterie lädt, wann das E-Auto geladen wird und wann der Boiler aufheizt — alles abgestimmt auf Wetter, Tarif und Ihren Tagesrhythmus. Eine 12-Stunden-Prognose zeigt jederzeit in der App, was das System plant und warum.
Der Klima- und Energiefonds hat im Juni 2026 zwei parallele Förderprogramme für Energiemanagementsysteme gestartet — eines für private Haushalte, eines für Betriebe, Gemeinden und Vereine. Insgesamt stehen 4,9 Mio. Euro bereit. Gefördert wird die Anschaffung, Installation und Konfiguration eines kommunikationsfähigen, automatisierten EMS mit definiertem Mindestfunktionsumfang.
Wer eine Förderung erhält, verpflichtet sich für fünf Jahre zum Betrieb des Systems nach bestimmten Bedingungen — darunter die Erfüllung von Systemanforderungen aus einem vorgegebenen Katalog. Die genauen Kriterien sind in den jeweiligen Ausschreibungsleitfäden beschrieben.
Beide Programme laufen parallel vom 23. Juni 2026 bis 15. April 2027. Ansprechperson beim Klimafonds: Mag. Patrick Fuchs, patrick.fuchs@klimafonds.gv.at, +43 1 5850390 49.
Der Klimafonds stellt die Details beider Programme vor: Mindestfunktionsumfang, Verpflichtungen, Fragen & Antworten.
Wer bereits eine Ladestation im Wohngebäude installiert hat — oder gerade plant —, steht vor einer natürlichen Erweiterung: Das E-Auto ist einer der größten steuerbaren Verbraucher im Haushalt. Mit 7–11 kW Ladeleistung übersteigt eine Wallbox den Verbrauch aller anderen Haushaltsgeräte zusammen. Genau deshalb macht ein EMS hier den Unterschied.
Ohne Steuerung lädt das Auto, wann immer es angesteckt wird — oft am Abend, wenn kein Solarstrom mehr fließt. Mit EMS (und ARIA) verschiebt sich die Ladung automatisch in den sonnigen Mittag oder die günstigste Netzstromstunde. Das Auto ist trotzdem morgens voll. Sie merken davon nichts.
In Mehrparteienhäusern kommt Lastmanagement dazu: Das EMS koordiniert mehrere Ladepunkte so, dass die gemeinsame Hausanschlussleistung nicht überschritten wird — und spart teure Netzanschluss-Upgrades.
Der eMobility-Check analysiert in 3 Minuten, welche Ladelösung für Ihr Gebäude realistisch ist — und legt damit die Basis für alles, was ein EMS steuern kann.
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